Mittwochs-Regatta              Segelanweisungen 2007                    

Stand März 2007, Änderungen gegenüber 2006 sind fett gedruckt!

 

1.     Anmeldung, Startnummern, Startgeld

    Neuanmeldungen bitte an Rasmus Linde, Tel. 04561-8494 oder im
    Hafenmeisterbüro des NSV.
    Es wurden Startnummern vergeben, die während der Regatta an Backbord geführt
    werden müssen. Die Startnummern des vergangenen Jahres behalten ihre Gültigkeit.
    Startgeld für alle Schiffe, die in 2006 an mehr als 2 Regatten teilnehmen: 5 Euro.
    Bitte im NSV – Hafenmeisterbüro bezahlen.

 

2.     Startverfahren

    Gesegelt wird ohne Nationalflagge.
    Känguruh-Start, Startzeit siehe Tabelle im Aushang im NSV Rundhafen. 
    Es muss sekundengenau nach Funkuhr gestartet werden.
    Kontrolle der Starter über nachfolgende Schiffe, kein Startschiff.
    Frühstarter sollen durch Zuruf oder Tuten über ihren Frühstart informiert werden.

    Bei Frühstart muss durch Runden einer Starttonne neu gestartet werden, andernfalls
    erfolgt Disqualifikation.

Wird ein Frühstart von 2 Zeugen von verschiedenen Schiffen beobachtet, ohne dass ein Zuruf möglich war, so wird auf deren Betreiben hin disqualifiziert (Meldung an denjenigen, der die Zieldurchgangsliste schreibt und Information an den Frühstarter).

Yachten in der Startvorbereitungsphase müssen sich von startenden Yachten in Lee freihalten!

 

3. Startlinie: Fahrwassertonnen 3 und 6.
   
Ziellinielinie: Fahrwassertonnen 3 und 6,
                            (bzw. Führungsschiff und Wendemarke bei Bahnverkürzung s.u.)

Das erste Schiff im Ziel notiert von der Westseite des Fahrwassers aus den Zieldurchgang der nachfolgenden Yachten mit Startnummer und Schiffsnamen. Die Ergebnisliste ist dem
Hafenmeister / NSV spätestens am nächsten Tag zuzuleiten (Briefkasten am NSV- Bootshaus oder Fax 04561 513952).

 

4.     Kurs

     Regattatonne RT auf Position ca.         54° 04,3‘ N

                                                                        10° 48,3‘ E

Normalbahn (Bahn N):

Start: Tn3/Tn6

dann: Tn 4    Stb

            RT       Bb

P´hk S Bb

Tn4     Bb

Tn2     Stb 

RT       Stb

Ziel: Tn3/Tn6

 

Stb heißt:

Tonne bleibt Steuerbord

 

Maßgeblich ist der Text, nicht das Bild!

 

 

Bahnverkürzung:

Falls das Führungsschiff eine (beliebige) Wendemarke nach 21.15 erreicht (beim erstmaligen Runden von RT oder an Pelzerhaken S  schon nach 20.50), so ist es Sieger und bildet zwischen sich und dieser Wendemarke eine Ziellinie. (Die Folgeschiffe durch Zuruf informieren!)
 

 

5. Segel

    Wer möchte, darf Spinnaker, Genaker oder Blister verwenden. Dies ist vor dem ersten Start

    mitzuteilen. Der Wechsel zwischen dem Starten ohne bzw. mit Spinnaker darf 1 mal in
    der Saison geschehen (schriflich beim Hafenmeister des NSV anzeigen!).
    Die Startzeit verändert sich dadurch um 3 Minuten (bzw. 4 Minuten bei X-Spi).

    Jeweils an 1. Mittwoch einen Kalendermonats können Yachten, die ohne Spi gemeldet
    sind,  mit Spi segeln, wenn sie dabei 3 (bzw. 4 bei X-Spi) Minuten später starten.

    Ebenso können an diesem Tag Yachten, die mit Spi gemeldet sind, ohne Spi segeln und

    dürfen dabei 3 (bzw.  4 bei X-Spi) Minuten früher starten.

 

6. Segelbestimmungen

    Gesegelt wird nach den gültigen Wettsegelbestimmungen sowie den Yardstickregeln des

    DSV. Die Yarstickzahlen können nach Erfahrung durch die Wettfahrtleiter durch Bonus/Malus
    modifiziert werden.
    Die Fahrwassertonnen sind Wendemarken und haben für die Regattateilnehmer
    untereinander sonst keine Bedeutung. Deshalb gilt untereinander kein
    Fahrwasservorfahrtsrecht und auch kein Rechtsfahrgebot.

    Beim Queren des Fahrwassers ist die Vorfahrt von anderen Schiffen,
    die nicht an der Regatta teilnehmen, natürlich zu beachten.

 

8. Time limit

    Zieldurchgänge werden nur bis spätestens 22:00 Uhr gewertet, danach gilt  „dnf“.       

 

9. Wetterbedingungen

    Die Wettfahrten finden bei jedem Wetter statt. Es obliegt dem jeweiligen Skipper, über

    seine Teilnahme zu entscheiden. Es wird ausdrücklich an die Gepflogenheiten einer
    guten Seemannschaft erinnert!

 

10. Wertung: Pokal der Stadt Neustadt

    Eine Wettfahrt wird gewertet, wenn mindestens 3 Yachten gestartet  sind.

    In die Gesamtwertung kommt jede Yacht, die an mindestens 5 Wettfahrten
    teilgenommen hat.
    Gewertet wird nach dem RVS-Punktesystem (siehe Ostsee-Cup-Ausschreibungen).

    Die fünf besten Punktergebnisse jeder Yacht werden addiert. Gewinner der Saison ist die

    Yacht mit dem höchsten Punktestand.

 

11. Fairness, Regelverstöße


Die Neustädter Mittwochsregatta werden ohne Regattaaufsicht oder Wettfahrtleiter gesegelt, basieren also auf einen hohen Anspruch  an die Fairness aller Teilnehmer.
Sollte es dennoch zu Regelverstößen kommen, so erinnern wir zunächst an die Möglichkeit des Kringelns, um sich zu entlasten. Darüberhinaus sollte man bei Uneinigkeit unbedingt das Gespräch mit den Beteiligten suchen, um die Situation zu klären. Dabei kann man sich im Nachherein auch  Mitglieder des Klärungsteams zu Rate holen:
Stefan Moll             0451 27702

Wolfgang Schulz    04561 50164

Ilona Scharnberg   04561 3592
Dieses Team kann auch als Schiedsgericht in Anspruch genommen werden.


12. Haftungsausschluss, Haftpflichtversicherung


Jeder Schiffsführer segelt und handelt bei der Mittwochsregatta auf eigene Verantwortung.
Jedes teilnehmende Schiff muss ausreichend haftpflichtversichert sein.
Zur Klarstellung muss jeder Schiffsführer einen Haftungsausschluss unterschreiben.
Vordrucke hierzu liegen beim Hafenmeister im NSV und müssen dort abgegeben werden.